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Spiegelung unserer Abhängigkeit

Es ist das Wissen unserer Sterblichkeit, die jedes Mal aufs Neue Gegenkräfte verlangt, die uns am Überleben helfen sollen. Doch gerade das Wissen dieser Sterblichkeit, die Verinnerlichung ihrer, müsste keine Gegenkräfte verlangen oder erzwingen, sie müssten in einer Autonomie auf den Menschen zukommen. Denn unsere Sterblichkeit lässt uns wissen, dass es sich nicht lohnt unzufrieden und unglücklich durch die Welt zu gehen. Dieses eine irdische Leben, in vollen Zügen genießen, und Kleinmist unberücksichtig auf der Strecke zu lassen… Doch wir leben, als wären wir unsterblich. Leichtsinnig, unbedacht, rücksichtslos und voller Unzufriedenheit.

Die Abhängigkeit an unsere Sterblichkeit wird sie sterben lassen, die Unzufriedenheit!


~~~~~

Unzufriedenheit und die Fassade, die niemand sieht


Es ist nicht die Rückseite, nicht die Kehrseite und schon gar nicht der Gegensatz zur Zufriedenheit.
(Bei der Zufriedenheit gibt es fast nur die Fassade)


Unzufriedenheit rührt aus verschiedener Richtung. Zufriedenheit gibt sich mit weniger Richtungen zufrieden. Wie sollte es aber auch anders sein? Zufriedenheit eben! Doch wenn das so ist, warum all die vielen Richtungen gehen, annehmen, wenn Zufriedenheit weniger Wege gebraucht?
Weil man sich unzufrieden, ausgeliefert, hilflos, machtlos, hoffnungslos fühlt. Mit sich, mit der Welt, mit den Menschen, mit dem Leben. Ja, es geht noch um Unzufriedenheit und nicht um Depressionen. Wobei die Anfälligkeit hierzu nicht auszuschließen ist.
Unzufriedenheit geht den Weg der Frustration. Sie ist ein Gemisch aus Enttäuschung und Erwartung. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie auf sich oder ob auf das Umfeld, die Umwelt bezog. Entscheidend ist das Gegenspiel. Das Spiel rückläufig - wo Erwartung ist, kann Enttäuschung auftreten, wir werden frustriert und sind unzufrieden. Oder – wo Erwartung ist, kommt Erfüllung, wir werden beflügelt und sind zufrieden. Aber – Enttäuschung ist eine Täuschung, es ist Pech, abhängig gemacht vom Umfeld, von äußeren Umständen. Der Einwand, man selber trage dazu bei vernachlässige ich. Denn, wer seinen eigenen Erwartungen mit Enttäuschung dient, ist zwar unzufrieden, aber auch dumm oder undiszipliniert. Solange man selber sein „Pech“ in der Hand hat, kann man die Richtung steuern, etwas ändern und sich nicht passiv hingeben und gucken, wie die Unzufriedenheit auf einen zugerollt kommt. Bleibe ich also dabei, dass die Enttäuschung von außerhalb kommt.
Die Frage, die sich mir stellt, warum abhängig machen von dem äußeren? Warum andere Menschen die Befugnis geben einen unzufrieden zu machen?
So hat Unzufriedenheit immer etwas mit dem Umfeld zu tun, mit der Umwelt.
Wer Erbitterung über dieses spürt, der geht mit Unlust, Trägheit, Missvergnügen durch die Welt. Er fühlt sich unverstanden, findet keinen Antrieb. Ärgert sich zum einen über die Menschen, weil sie ihm diese Gefühle geben und hasst sich dann selbst dafür, keinen Antrieb zu haben, Unwille, Unmut zu fühlen, weil er dadurch unbefriedigt zurück bleibt. Er wird verbittert und quält sich durch die Welt. Vor Erschöpfung fällt er irgendwann um.
Und erst dann wird Unzufriedenheit begraben…
Man ist in erster Linie mit seiner Umwelt unzufrieden und erst ganz zum Schluss mit sich selbst. Man ist das Resultat einer Evolution, die Zufriedenheit im Sparpaket verschickt. Und der Adressat ist nicht die Erde…

~~~

länger her, dass ich hier war...
länger her, dass ich dieses schrieb...
nichts aktuelles, das kommt später
und dann sag ich wieder:
es ist schon länger her

*punki
6.4.06 19:00
 


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