in einer zeit - vor meiner zeitPunki
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Spiegel ohne Bild
Ein Mädchen, betrat einen Raum. Schaute sich um. War sie schon mal hier gewesen? Alles schien ihr fremd. Sie drehte sich, ein paar mal, um ihre eigene Achse. Verlor das Gleichgewicht, fiel zu Boden. Spürte die Kälte, sie lag auf Fliesen. Angeordnet, in vollkommener Gleichheit. Viel Arbeit in diese Kälte gesteckt, die sie durch Erdanziehung an sich riss. Sie war allein, der Raum eher klein. Versuchte aus dem Fenster zu gucken. Niemand da, den sie sah. Auch niemand da, der sie sah. Der Raum wirkte größer als er war. Der Grund war ein Spiegel, er hing an der Wand. Die Kälte wurde stärker als sie eigentlich war. Das Mädchen ging zum Spiegel, sie fühlte sich allein. Sie schaute hinein, doch es war niemand da. Ihr Gesicht versteinert, von Make-up überzogen. Das Mädchen griff zur Wimperntusche, um Konturen nachzuziehen. Immer mehr und immer mehr. Das Fläschchen wurde leer.
Sie sah hinaus, da war ein jemand. War der jemand zuvor ein niemand gewesen? Sie freute sich, sie war nicht mehr allein. Das Mädchen klopfte an das Fenster, ein dumpfes Geräusch drang in ihr Gehör. Der jemand vernahm und winkte ihr zu. Das Mädchen war glücklich, und winkte zurück. Sie ging erneut auf den Spiegel zu. Doch wieder ein niemand. Es war niemand da. Der Raum durchzogen von viel zu großer Kälte. Das Gesicht des Mädchens, wie in Stein gemeißelt. Das Make-up eine Maske, nicht vor dem jemand in der Welt. Die Maske des Mädchen, sie versteckt sich vor sich selbst!


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nie im Bilde - und doch aus dem Rahmen gefallen!?



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