in einer zeit - vor meiner zeitPunki
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Punki

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Wichtig und Unwichtig

Überlege ich mir, was wichtig ist in meinem Leben, so gelange ich in eine große Fülle. Unzählige Massen mit bedeutsamen Volumen betankt. Das sind Dinge, die ich im Leben gebrauche, wie die Luft zum Atmen, wie das Auto das Benzin gebraucht. Treibstoff für meine Seele.
Ich mache mir Gedanken und stelle mit Entsetzen fest, dass die Fülle derer Sachen, die unerheblich für mein Sein sind, doch viel mehr Platz einnehmen.
Doch sind sie auch gewichtiger? Fallen sie wirklich mehr ins Gewicht? Was ist überhaupt Gewicht?
Ist das nicht wieder nur eine Einheit, die Zahlen logisch miteinander zu kombinieren versucht? Eine Einheit, die versucht eine Gesamtheit herzustellen und mit ihr die Harmonie?
Die versucht, plus und minus miteinander zu verbinden, in der Hoffnung etwas viel versprechendes kommt unterm Strich dabei heraus?

Würde das Bedeutungslose wahrhaftig gewichtiger sein als das, was mehr Beachtung in mein Leben bringt, wäre ich dem Druck des Passiven ausgeliefert. Und ausgeliefert zu sein bedeutet Opfer zu werden. Ich wäre machtlos und könnte Gräben um mich ziehen, sie würden nicht dem Schutze dienen. Ich könnte Widerstand leisten, Kraft investieren und doch verlieren. Und wie kann man gegen etwas Widerstand leisten, welches unwesentlich ist für das Sein und dennoch mehr Platz einnimmt?
Ich mache meine Augen zu, schalte meine Ohren auf Durchzug und belüfte meine Seele.

Doch wenn all das, was ich bedeutungsvoll betrachte gewichtiger wird, habe ich dann eine Chance zum Sein? Ist es nicht so, dass alles, welches man mehr Beachtung schenkt, sich so eigenständig verhält, dass es mir das Autonome entzieht? Dass es sich schwer auf meine Schultern legt und ins Gewicht fällt, mir alles überlässt mit ihrer ganzen Last?


Oder gewinnt es nur an Übermacht, so dass Belangloses keine Chance mehr hat?




Unwichtig in meinem Leben:
Es ist mir nicht wichtig zu wissen, wann mein Nachbar aufsteht, wann er scheißen geht oder seinen Müll raus trägt. Auch möchte ich nicht wissen, welche Badehose der Papst trägt und mit welchen Frauen Boris Becker im Bett landet. Es ist mir nicht wichtig, wer bei sinnlosen „Sportarten“ Meister wird, wie etwa Hamburger-Wett-Essen oder Schwachsinnsideen aus Japan und China. Auf unerfülltes Liften, Fettabsaugen, Lippen aufspritzen komm ich wohl auch nicht vorbei. Da der Fernseher mir rational gesehen wichtig erscheint. Nie wieder könnte ich geile Musikvideos sehen, interessante Reportagen oder gut produzierte Filme.

Das, was unwichtig ist in meinem Leben, nennt der Mensch wohl „belanglose Unterhaltung“.
Der Mensch unterhält Menschen durch den Menschen
Der Mensch informiert Menschen über den Menschen
Und irgendwann die Zeit:
Der Mensch unterhält sich mit dem Menschen
Ohne am anderen vorbei zu reden

Belanglose Unterhaltung, die dennoch bei jedem ankommen. Man kann keinen Bogen darum machen. Du würdest nie den Fernseher anstellen, nie das Radio anmachen, nie das Internet benutzen. Du würdest hinterm Mond leben müssen, um Belanglosem nicht ausgeliefert zu sein. Liegt es jedoch in jedem Menschen selbst, dem Belanglosen eine Bedeutung zuzumessen.
Denn Quellen, wie Fernsehen, Radio, Internet fallen heute schwer ins gewicht. Informieren sie uns doch über die wichtigen Dinge in der Welt. Das sind die Dinge, die sich wie eine Last auf unsere Schulter legen. Können wir die Hungersnot nicht einfach abschütteln. Können wir Sturmfluten nicht einfach verjagen. Können wir Kinderficker nicht die entscheidenden Extremitäten abreißen. Können wir eben nicht einfach unsere Augen davor schließen und unsere Ohren auf Durchzug stellen, um unsere Seele zu belüften! Müssten wir sie entlüften!

Es gibt die unwichtigen Dinge, gleich nebenan, ebenso Kilometer und Meere weit entfernt.
Es gibt wichtige Dinge, am anderen Ende der Welt, sowie gleich nebenan, einen Schritt aus der Tür.


Es ist so, dass in meinem Leben die Dinge wichtig sind, die eigentlich gleich so nah neben mir sind, dass ich sie nur am anderen Ende der Welt sehen kann.

Ich komme am Gegenpol nicht vorbei!
Und am analogen Pol nicht heran!

Habe ich Angst, das eine vom anderen nicht unterscheiden zu können!
Und dem einen etwas beimessen, was dem anderen gehört!



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Manchmal sagen einige Worte viel
Manchmal sagen viele Worte nichts








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