in einer zeit - vor meiner zeitPunki
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Punki

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Ich wollte gerade ein selbst-zerstörerisches Lied hören. Ein Lied was dann so eine Eigendynamik entwickelt, die man selber nicht steuern kann. Nichts lässt sich mehr lenken. Nichts, dass du noch bewegen kannst. Es macht alles nur noch schlimmer. Gerade das Lied am suchen, welches diesen sinnlosen Zweck erfüllen wollte, doch dann kam es. Anders als man glaubte. Das Lied, welches die Dynamik zur Zerstörung vernichtet. Zeiten der Kraft widerspiegelt und hilft… Fuck the nation… Fuck the world.. I’ve lost the world..
Ich wollte hier nicht leben.. nicht in dieser Generation. Ihr seid die Generation, mit der ich nicht klarkomme. Die Welt in die ich gehöre, habe ich verloren.

Oke, so schlimm ist das alles gar nicht. Dem Lied die Eigendynamik entnehmen.. Gedanken auf was schönes lenken.. so einfach kann es gehen.. und schwubs, die Welt liegt einen zu Füßen und ich stehe drauf… *jump*
Wenn Lieder ihre Eigendynamik entwickeln, dann kann ich es auch. Ich bin Musik.. Sie hat das Leben in mir entfacht! Warum also zerstören..

Das, was mich schon fast wieder zerstört, sind Gefühle der Abhängigkeit. Gott, es fühlt sich scheiße an. Dabei bin ich nicht wirklich abhängig. Nicht von es, nicht von ihm. Es ist so ein Gefühl der Hilflosigkeit, dem Nichts ausgeliefert zu sein, weil man nicht weiß, ob es ein Nichts ist. Ist es ein Nichts, dann lohnen sich diese Gefühle nicht, weil sie dann zerstören, was nicht der Zerstörung dient!!!

Das gerade geschriebene durchgelesen, schon wieder ein kraftvolles Lied. Ich brauche es. Verliere nicht nur die Welt, verliere sonst auch noch mich. Ich, ein niemand, im Nichts!
Ich sollte reden, sollte ich schweigen? Soll ich verschließen, sollte ich öffnen?
Gebe mir ein Zeichen! Fühl mich in mir verloren! Dabei habe ich mich nie so viel in mir gehabt, wie jetzt! Und trotz der Fülle, leichter! Eine Leichtigkeit, die mit ihrer Schwere mich nach unten zu ziehen vermag!
Ist das Schweigen dein Zeichen, dann liegt es an mir es zu deuten. Zeit ist der Faktor, um den es nicht geht!!! Interessiert es nicht mehr, was ich denke oder fühle? Keine Antwort, keine Frage… Ein Nichts von außen, ein Nichts in mir, ein Nichts um mich herum… Ich schwebe, ich falle… und ich hoffe, irgendjemand fängt mich auf. Ich könnte es vielleicht beenden. Ich öffne Türen, breche das Schweigen, mit der Angst, dich zu vertreiben. Doch dann wirst du sehen, es gibt keinen Zeitdruck. Du siehst, du kannst die Zeit nicht drücken, die Vergangenheit kommt als Bumerang zurück, die Gegenwart verlangt Entscheidung für die Zukunft. Alles wackelt.. Alles schwebt! Im Nichts der Zeit!
Ein Limit der Zeit, darum geht es nicht. Es geht um meine Tür, die geschlossen ist. Denn hast du deiner Schwebe Klarheit verschafft und du fühlst dich nach dem Schlachtruf: „Jetzt geht’s los“.. dann geht es nicht.
Ich überlege, dir deinen Zeitdruck zu nehmen, denn es könnte sein, dass du gar kein Interesse mehr auf unsere sonderbare Begegnung hast.

Es ist grausam, es ist Hilflosigkeit.. es ist schlimm. .. Ich bin gerade verzweifelt. Abgesehen davon, dass ich nicht weiß, was unsere Begegnung mit mir gemacht hat, ist es für mich fast unerträglich mit Blick auf meine Zukunft und weiteren Begegnungen in meinem Leben.
Ich wünsche mir, wenn wir hier bei „wünsch dir was“ wären, eine bedingungslose Begegnung. Ich kann das Wort mit L mal gerade nicht schreiben. Nur bin ich diejenige, die an diesem eine Bedingung stellen muss. Und diese ist zwanghaft nötig! Fuck Vergangenheit!!!
Ich müsste erst meine Seele auskotzen, damit aus Begegnungen, bedingungslose Begegnungen werden können. Nur kann ich die Begegnung nicht als Zuhörer zwingen, liegt es nicht in ihrem eigenen Wunsche, kann ich auch nicht die Begegnung zur Akzeptanz verhelfen, dennoch ersehnen. Ich könnte sie abschrecken. Und dennoch suche ich den Optimist in mir. Eine Begegnung muss mich nehmen, wie ich bin!!! Anders gibt es mich nicht! I’am what i’am… und mir hat das auch nicht immer gefallen.. aber: ich verfluche nicht die Vergangenheit, ich verfluche nicht Krankheit, ich verfluche nichts!!! Denn totgesagte leben länger – was mich nicht umbringt macht mich stark! Doch immer wieder Stärke, um etwas zu verlieren treibt die Schwäche in mein Herz.
Selbstzerstörung…
Bitte beende den Teufelskreis!

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Es ist total seltsam. Am liebsten würde ich es heraus schreien. Los laufen, nicht damit es weg geht, sondern damit es bleibt. Ich würde so schnell sein, schneller als alle Zweifel. Ich würde so laut sein, dass Meere beben, Ängste verstummen, Seen erstarren. Ich würde alles geben, was zu geben ist. Alles tun, was ich tun könnte. Hätte Angst vor Aufopferung, hätte Angst, die Starke sein zu müssen, wo ich vielleicht stärker bin als ich dachte, aber es kein Dauerzustand sein kann. Ich würde verzweifeln und heimlich weinen. Und die Tränen würden mein Herz überschwemmen. So sehr ich den Optimist in mir immer wieder suche, so sehr ich alles daran gebe, es nicht zu verlieren, so sehr quält mich nun der Pessimist an meinen Gedanken, der mir es wegnehmen will, dieses Gefühl.

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Du würdest sehen, ich bin nicht so stark, ich kann dich nicht halten, kannst du es nicht auch, wir beide wieder schweben, Träume verbaut!
Vielleicht sollte man bei dieser Zerfetztheit Punkte setzen, damit weder du noch ich innerlich zerreißen. Doch Punkte setzen, heißt Abschied nehmen, ein Ende setzen, aus Furcht vor Nähe!

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Ich hasse das Wort Nähe, so wie das Wort Distanz!
Ich hasse es, wenn Nähe sich distanziert!
Ich hasse es, wenn Distanz zu nahe kommt!
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