in einer zeit - vor meiner zeitPunki
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Ich wollte mich nur wohl fühlen. Doch ich wusste nicht, wann es mir gelingen würde, mich in meiner Haut zu akzeptieren.

Es war eine Qual. Es war, als würde ich einen Krieg gegen mich selber führen. Als hätte Sie Recht gehabt. Ich bin dem Sadismus verfallen. Das wird es gewesen sein. Ein Dämon in mir, der seine sadistischen Vorlieben in mir auslebte. Der Herrscher über mich wurde und der zu zerstören bereit war. Und das Ziel, welches er verfolgte war der Tod.

Hart war die Zeit. Und härter wurden die Zeiten. So gab es die Zeit vor der Klinik, die Zeit in der Klinik und die Zeit danach. Bis heute kommt es mir so vor als würde die Krankheit nicht zu mir gehören. Als wäre es nicht mein Leben, das ich lebte. Ein Leben mit dieser Krankheit. Es ist so, als würde mein eigenes Ich neben sich stehen und zu gucken, wie es an der Krankheit fast zu scheitern vermag. Dieses Ich und das andere mit der Krankheit finden immer mehr zusammen bis sie Eins werden. Es ist der Zustand, wo man wohl nicht von Heilung oder Gesundheit sprechen kann, vielmehr eine erreichte Zufriedenheit, eine Akzeptanz und ein unbeschreibliches Wohlbefinden im eigenen Körper.
Für mich ist dieses Wohlbefinden heute unbeschreiblich, da ich es noch nicht fühlen kann. Aber meine beiden Ichs näheren sich einander an. Doch an manchen Tagen sind sie sich fremd und kämpfen gegeneinander, akzeptieren sich nicht und sind einander verfeindet.
Dieses andere in mir, was ich ebenfalls als Ich schimpfe, muss dieser Dämon sein. Aber irgendwie bin das auch Ich. Vielleicht ist das meine Seele, die verhungert und verzweifelt ist.
Denn niemand außer mir begrenzt mein Verhalten. Jede Grenze, jeden Zwang setzte ich mir selber. Ich begrenze meine Freiheit, meine Lebensqualität, mein Tun und Nicht - Tun.

So kam es, dass ich mich isolierte oder isolierte die Krankheit mich? Jedenfalls war ich fern der Realität, fern von Freunden, fern vom Alltag, fern vom Leben. Ich kann nicht einmal sagen, ob ich mich entfernt habe oder sich meine Freunde von mir. Fest stand. Ich war alleine und einsam wie nie zuvor. Und ich suchte nichts mehr als Geborgenheit und Hilfe, aus dieser Misslage wieder herauszukommen.



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