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Seelischer Tod

Und als wäre es nicht schon schlimm genug… Kurz, nachdem sich die beiden trennten, schien es als würde der Himmel auf die Erde fallen und alles irdische Leben auf einen Schlag mit sich nehmen. Es dauerte nur zwei Tage bis auch sie sich trennten. Getrennt im Geiste schon eine halbe Ewigkeit. Blieben Eheleute nur deshalb zusammen, weil sie sich schworen, bis zum Tode miteinander zu verweilen? Schworen sie sich aber anstelle dessen nicht vielmehr die ewige Liebe? Welch Verzweiflung muss man in sich tragen, um dem Leben mit dem seelischen Tod auf Erden zu dienen?
Die Freude über ihren Wandel blieb aus. Sie glaubt nicht mehr an die Liebe, noch weniger vollkommen je in einem anderen Menschen ganz aufzugehen. Geht sie abends unter wie die Sonne, die ihre Strahlen auf den Feldern zurück lässt, lässt sie die Tränen auf dem Kissen. Und morgens ein Erwachen, wie die Elfen, die im Tau tanzen und versuchen die Natur zu wecken, leise und sanft.
Doch als wäre es nicht schon schlimm genug, leise, unscheinbar durchs Leben zu tapern. Als wäre es nicht schlimm genug, die Liebe nur im Geiste Platz gewähren lassen zu können. Seelischer Tod, inmitten auf Erden, wo Menschen leben, die sich mehr schaden als dienen.
Kurz, nachdem sich die beiden trennten, gab es nirgends mehr Liebe zu spüren. Gesehen hat man sie überall, in lauen Sommernächten abends im Park. Hände, die sich halten und Lippen, die sich berühren. Doch die Seele baumelt himmelweit dazwischen. Und der Halt, den die Hände sich versuchten zu geben schien, als wollten sich beide vor dem Nebel des seelischen Tod retten. „Seele trifft Seele auf den Lippen der Liebenden“ … Als wäre es nicht schon schlimm genug.
21.8.07 08:26
 


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