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Zur Entscheidung aus Liebe

Der Himmel weint, die Wolken ziehen traurig vor?ber. Wohin wei? ich leider nicht. Doch ich sitze hier, in meinem Zimmer. Lese ein neu angelegtes Buch, doch kommen mir ab und zu Gedanken, die mich schreiben lassen. Anregungen, die mir vielleicht durch das Buch gegeben werden. Die Anregung, die meine Gedanken beschwingt, ist die Liebe. Wer wei? schon, was das ist? Und so mache ich mir Gedanken, um herauszufinden, was sich hinter diesem Wort verbirgt. ?


Liebe, ein Wort, wird es ?berhaupt gebraucht? Ein Wort, doch welche Bedeutung hat dieses Wort. Was steht hinter diesem Wort? Fragen, die Antwort suchen. Antworten, die Menschen glauben schon gefunden zu haben. Antworten, die sich tats?chlich mit den gew?hnlichen Worten auskleiden lassen? Antworten, mit denen die Menschen die Liebe bereits lebten? Worte, die dieses Ph?nomen beschreiben und zum Ausdruck bringen k?nnen?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Liebe sich so erkl?ren lassen kann. Darf man Liebe so erkl?ren? Aber wie l?sst sich die Liebe erkl?ren?
Wenn ich mir ?berlege, wo es Liebe gibt. Ja, wo gibt es sie? Wo finden wir die Liebe? Suchen wir denn nach ihr?
Gibt es die Liebe nur auf der Leinwand? Diese vielen perfekten Augenblicke aneinander gereiht. Die Kamera ihre Augen vor den unsch?nen Dingen stets verschlie?t. Ist das da auf der Leinwand etwa die Liebe? So vermittelt man dem Menschen, was doch die Liebe zu sein hat. Dieses flie?ende Etwas, was man dem Menschen vorspielt. Diese korrekte Erscheinung, das perfekte Outfit, die perfekte Frisur, das sch?nste L?cheln, den sch?nsten Lippenstift, die dickste Hose, diesen herbeigef?hrten Glanz in den Augen. Die Liebe!

Doch was, wenn die Leinwand verdunkelt? Die Menschen doch auf ihrer eigenen B?hne zur?ckgelassen werden. Ohne diesen scheinenden perfekten Glanz.

Wie sehen die Blinden die Liebe, wenn ihre Leinwand stets verdunkelt ist? Ist es nicht so, dass ihnen all dieser Augenschein der Liebe verwehrt bleibt?

Ein Anliegen steht an die Liebe. M?ge sie doch alle Sehenden vor dieser Blendung der Liebe bewahren.

Wie liebt man eigentlich? Liebt man mit den Augen?

Ich liebe die Natur mit meinen Augen. Erkenne die Farben, die im Sonnenschein funkeln und sich auf die Felder, die Wiesen, die Blumen, der B?ume, der Seen wie ein Schleier legen.
Ich liebe die Vielfalt der Natur. Ihre unz?hligen Formen, ihre Einzigartigkeiten, ihren Duft.
Den Duft, den jeder lieben kann, wenn er bereit war ihn wahrnehmen zu k?nnen.

Die Liebe, die man nicht mit den Augen erfassen kann. Dennoch ein Blinder unwissend ist, ?ber all die Dinge, die man noch weiter lieben k?nnte, doch immer im Dunkeln bliebe.

Der Geh?rlose das Rauschen der Meere, das Flie?en der Seen niemals h?rt, doch den Wind auf seiner Haut versp?rt. Ihm durch die Haare weht und den Duft des Wassers zur Nase bringt.

Der Stumme die Liebe ganz entnehmen kann. Die Leinwand stets erhellt, die Farben, Formen, den scheinbaren Glanz, in seinen sch?nsten Facetten vor ihm steht.

Die Leinwand der Liebe!

Der Mensch liebt diese Leinwand. Vielleicht liebt er die Natur. Doch liebt er den Menschen? Und wie kann er ihn lieben?

Der Stumme nichts sagend, der Geh?rlose im Stillen, der Blinde im Dunklen,
Otto-Normalo mit allesamt vor der Leinwand!

W?re ich lieber Blind, diese Leinwand doch nie zu sehen? Nur die Liebe zu f?hlen. Doch die Natur nie lieben k?nnte, wie ein Wahrnehmender.
W?re ich lieber Geh?rlos, die gew?hnlichen Worte der Liebe nie zu h?ren.
Doch lieber Stumm, diese Worte nie sagen zu k?nnen.

Die Liebe der Menschen nicht zu sehen ist. Frage ich mich, ob es sie gibt. Der Mensch die Liebe in Worte verpackt. Sie doch niemals enth?llt.

Die Liebe den Menschen als Himmelsmacht begegnet, den Geist ergreift und keine Worte, keine Belegstelle, keinen Ausdruck, keinen Laut, keine Sprache verwendet!

Wei? je jemand, was die Liebe ist und was sich dahinter verbirgt? Ist Liebe zu Verallgemeinern oder ist sie, ebenso wie die Natur vielf?ltig und hat viele Facetten. Oder ist die Liebe doch nur die Antithese zum Hass oder zur Angst? Liebe, die alles entkr?ftet was nicht stark sein kann und doch st?rker ist als alles, was sich ihr in den Weg stellt!

So wie die Stille lauter ist, als all der L?rm, den die Menschen k?nstlich erzeugen, um sie nicht zu h?ren. Die Stille, die so viel zu sagen hat. Der L?rm, das Leben der Menschen. Zu laut, um Liebe zu leben!

Die Liebe, erfassbar in vielen kleinen Beschreibungen, die nie das Wesentliche nennen und doch wesentlich f?r die Bedeutung bleiben. Es geht nicht, das Wesentliche zu Verallgemeinern!
Selbst das Unwesentliche ist nicht absolut!

Ist die Liebe ein Mythos?
Ist die Liebe Vernunft?
Ist die Liebe zu verstehen?

Braucht Liebe die Zuschauer?
Man kann die Liebe doch nicht sehen?

Liebe braucht keinen L?rm!
Liebe braucht die Stille!
Liebe braucht kein Licht!
Liebe lebt im Dunkeln!
Liebe sieht keine Zuschauer!
Liebe braucht keine Zeugen!

Liebe braucht Menschen

Geister, die einander finden ohne gesucht zu haben
Seelen, die nachf?hlen ohne zu deuten
Innenwelten, die nach au?en kehren und doch innen bleiben

Die schweigen obgleich es nicht an Worten fehlt


?Ich z?hle die Regentropfen an meinem Fenster?

?Ich bin ein Vulkan, aus dem es sprudelt?




Was ich nicht sehe,
existiert das nun
oder existiert es nicht?

Was ich da sehe,
wenn ich die Augen schlie?e,
ist nur das wirklich?



(siehe das Prinzip der Liebe nach Hegel)



Aber es ist wohl so, dass die Menschen st?ndig auf der Suche sind, in der Hoffnung, es in einem anderen Menschen zu finden!
31.7.05 18:28
 


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